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Katzenkonzerte in der Nacht

Von: Anna-Salome Cadonau-Dubler | 30. Oktober 2022

Wenn die Nachtruhe durch das Miauen von Katzen gestört wird.

Schlaflose Nächte durch Katzengejammer – auch wenn Katzenfreunde nur das Beste für ihre Lieblinge wollen, spätestens bei der nächtlichen Ruhestörung wird man zum temporären Katzenfeind. Denn über längere Zeit zerrt dieses unerwünschte Verhalten ganz schön an Herrchen und Frauchens Nerven.

Lassen wir die Katze gleich zu Beginn aus dem Sack: Katzen sind nachtaktiv und möchten daher spätestens wenn Katzenbesitzer ins Bett gehen, von ihren Zweibeinern beschäftigt werden. Während Freigänger sich draussen austoben können, haben Wohnungskatzen weniger Möglichkeiten, ihre überschüssige Energie abzubauen. Und bevor die bekannten “5 Minuten” im Bett stattfinden, entscheiden viele Katzenbesitzer, dass die geliebten Vierbeiner nicht mit ins Schlafzimmer dürfen. Die Strafe folgt jedoch ziemlich schnell – die Katze setzt sich vor die Schlafzimmertüre, miaut herzzerreissend und kratzt an der Türe. Und eines steht fest – Katzen haben in solchen Momennten viel Zeit und Geduld. So schnell geben sie nicht auf und damit ist die Schlafphase des Menschen endgültig beendet.

Katzen kommunizieren unter anderem durch das Miauen mit uns. Oftmals stelle ich fest, dass die Miau-Rufe der Katzen von den Besitzern falsch gedeutet werden. Trotz individuellen Angewohnheiten und Bedürfnissen steckt häufig dieselbe Motivation hinter dem nächtlichen Radau: Langeweile, Hunger, Spiellust, Gewohnheit, Stress oder Verunsicherung. In seltenen Fällen können es auch krankheitsbedingte Ursachen haben.

Wie bringe ich meine Katze zum Schweigen?

Aufgrund der individuellen Bedürfnisse kann ich hierzu leider keine Pauschalantwort geben. Die Anreize müssen vom Besitzer mit viel Empathievermögen und Geduld eruiert werden. Ein paar wertvolle Tipps gebe ich hier gerne weiter:

  • Konsequentes Ignorieren der Schreiversuche Ihrer Katze
  • An die geschlossene Schlafzimmertüre gewöhnen
  • Vor dem Zubettgehen gezielte Spieleinheiten
  • Letzte Fütterung vor dem Zubettgehen als Ritual in den Alltag miteinbauen
  • Tierärtzliche Abklärungen um physische Ursachen auszuschliessen

Sollte sich das unerwünschte Verhalten ihrer Katze nicht verbessern und Sie haben das Gefühl bereits alles ausprobiert zu haben, gibt es nur noch die Möglichkeit sich professionelle Hilfe zur Seite zu holen.


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